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Im August veröffentlichte der Medizinischen Dienste der Krankenkassen seinen 2. Bericht (nach §118 Abs. 4 SGB XI) zur Situation der Qualität in der ambulanten und stationären Pflege. Trotz erheblicher Anstrengungen der Pflegeeinrichtungen die Pflegequalität weiterzuentwickeln bestehen immer noch erhebliche Defizite in der Qualität der Pflege in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen. Diese Qualitätsdefizite stellen eine potentielle Gesundheitsgefährdung der Pflegebedürftigen dar. B. Braun Melsungen AG bietet deshalb ganzheitliche Versorgungskonzepte zur Qualitätssicherung an.
Zum zweiten Mal legte der MDK seinen Bericht zur Pflegequalität in Deutschland vor. Aufgrund seines breiten Datenfundaments ist dieser Bericht eine umfassende Informationsquelle zur Qualität der Pflegeinfrastruktur in Deutschland. Insgesamt wurden im Berichtszeitraum 2004 bis 2006 3.736 Qualitätsprüfungen in ambulanten Pflegediensten (= 31,1 %) und 4.217 Qualitätsprüfungen in stationären Pflegeeinrichtungen (=41,6 %) erhoben. Zum einen wurden die Pflegebedürftigen oder ihre Angehörigen zur Zufriedenheit mit der Pflegeleistung befragt und zum anderen die Qualität der Pflege fachlich und objektiv durch die MDK-Gutachter beurteilt.
Gegenüber dem 1. Bericht aus dem Jahr 2004, bei dem in der direkten pflegerischen Versorgung erhebliche Handlungsfehler vorlagen, haben sich Verbesserungen eingestellt. Allerdings besteht weiterhin bei wesentlichen Interventionsbereichen sowohl ambulant als auch stationär erheblicher Verbesserungsspielraum. Insbesondere sind Bereiche relevant, die sich auf die Gesundheit und Lebensqualität der Pflegebedürftigen auswirken. Zu diesen Bereichen gehören die Ernährung und Flüssigkeitsversorgung, die Dekubitusprophylaxe und die Inkontinenzversorgung. Bei der Dekubitusprophylaxe und –therapie wurden bei 42 % (ambulant)/36 % (stationär) Defizite festgestellt. Direkt gefolgt fällt der Umgang mit der Ernährung und Flüssigkeitsversorgung als zweihäufigstes optimierungsbedürftiges Kriterium auf. 30 % (ambulant)/35 % (stationär) der Pflegebedürftigen wurden nicht angemessen ernährt und mit Flüssigkeit versorgt. Häufig liegen folgende Qualitätsdefizite vor:
- Risiko wird nicht ermittelt oder nicht erkannt
- erforderliche Maßnahmen werden nicht ergriffen
- prophylaktische Maßnahmen nicht geplant
- Angehörige nicht über bestehende Probleme informiert
Diese Qualitätsdefizite stellen eine potentielle Gesundheitsgefährdung der Pflegebedürftigen dar. Daher sind diese Zahlen über den Versorgungsmissstand in der Pflege in Deutschland erschreckend. Zur Zeit ist es aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nicht möglich, die Prüfergebnisse einrichtungsbezogen zu veröffentlichen. Wird es in Zukunft durch eine Gesetzesänderung möglich die Prüfungsergebnisse zu veröffentlichen, ist es, um im Qualitätswettbewerb zwischen den Pflegeeinrichtungen zu bestehen, enorm wichtig für die Institution diese Defizite zu beheben. Die Untersuchungen zeigen, dass ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement auf der Basis eines fachlich fundierten Pflegekonzepts, die Versorgungsqualität deutlich erhöhen kann. Isolierte Maßnahmen, die meist nur unter formalen Gesichtspunkten umgesetzt werden, führen nicht zum Erfolg. Das Pflegekonzept ist in die tägliche Arbeit zu implementieren. Gute fachliche Grundlagen, systematische Planung und eine gute Managementbegleitung sind wichtige Faktoren, um eine stationäre wie ambulante Pflegeeinrichtung erfolgreich zu führen. B. Braun bietet Ihnen ein ganzheitliches Versorgungskonzept. Durch Schulungen und Weiterbildung von Mitarbeitern, Erstellung von Dokumentationsunterlagen, Hilfestellung bei der Planung des Pflegeprozesses und Implementierung eines internen Qualitätsmanagements begleiten wir Sie auf dem Weg zu einer erfolgreichen Pflegeorganisation.
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