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25.06.2010
Botulinumtoxin A bei nichtneurogener überaktiver Blase effektiv und sicher >>
Dranginkontinenz  
Die Dranginkontinenz ist der unfreiwillige Urinverlust, der mit plötzlich auftretendem, nur schwer unterdrückbarem Harndrang einhergeht oder diesem unmittelbar vorausgeht. Der Urin geht meist schwallartig durch die Harnröhre ab.

In diesen Fällen liegt eine Störung der Speicherfunktion der Harnblase vor. Hier muss eine neurologische Erkrankung ausgeschlossen werden.

Die Dranginkontinenz steht häufig im Zusammenhang mit einer Überaktivität des Blasenmuskels (Detrusorhyperaktivität), die neurogene (unwillkürliche Kontraktion während der Blasenfüllphase) oder idiopathische (durch Konditionierung) Ursachen haben kann.

Mögliche Ursachen

  • Reizung der Blasenwand oder des Blasenauslasses (z. B. Entzündungen, Steine, Tumore, Blasendrainage)
  • Instabilität des Blasenmuskels
  • Blasenreizung durch Erkrankung der Nachbarorgane

Hilfsmittelarten

  • Anatomisch geformte Vorlagen
  • Fixierhosen
  • Urinal-Kondome
  • Beinbeutel
  • Beinbeutelfixierung
  • Bettbeutel
  • Urinflasche
  • Saugende Bettschutzeinlagen

Therapiemöglichkeiten

  • Medikamente
  • Toilettentraining
  • Operationen, einschließlich Nervenstimulation/-modulation, nur in ausgewählten Fällen
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