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Mehr als 5 Mio. Menschen in Deutschland leiden an einer behandlungs- oder versorgungsbedürftigen Inkontinenz.
Inkontinenz tritt in allen Altersstufen auf, nimmt jedoch im Alter stark zu: Etwa 15 % der Frauen und 8 % der Männer, die das fünfundsechzigste Lebensjahr überschritten haben, können davon betroffen sein. Aber auch junge Menschen, insbesondere Frauen nach Schwangerschaften, können bereits unter einer vorübergehenden oder permanenten Inkontinenz leiden.
Altersunabhängig kann Inkontinenz durch Unfälle (z. B. Querschnittverletzungen) und Krankheiten (Spina bifida – offener Rücken, Multiple Sklerose) verursacht werden.
Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft hat folgende Harninkontinenzformen definiert:
Bei der Stuhlinkontinenz dagegen werden die nachfolgenden Formen unterschieden:
Hinter jeder Inkontinenzform steckt eine Ursache. Deshalb ist eine genaue Diagnosestellung durch den Haus- oder Facharzt notwendig, um eine erfolgreiche Therapie und Versorgung einzuleiten.
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