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25.06.2010
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Maßgeschneiderte Problemlösungen und körpergerechte Produkte zur Inkontinenzversorgung
Bei den Produkten zur Inkontinenzversorgung handelt es sich um Hilfsmittel, welche zulasten der gesetzlichen Krankenkassen verschrieben werden können.
Es kann zwischen den folgenden Hilfsmittelarten unterschieden werden:
Zur Behandlung und Versorgung der bestehenden Inkontinenz sollte ein Hilfsmittel eingesetzt werden, das in seiner Größe und Aufnahmekapazität den Erfordernissen angepasst ist. Das Hilfsmittel sollte einfach zu handhaben sein, dem Betroffenen Sicherheit und Komfort bieten und somit die erforderliche Unterstützung leisten, uneingeschränkt an den Aktivitäten des täglichen Lebens teilzunehmen. Die Vielzahl der heute angebotenen Produkte erlaubt es dabei, gezielt auf die Bedürfnisse des Betroffenen einzugehen, um eine jeweils optimale Versorgung sicherzustellen.

Zu den Anforderungen an ein gutes Hilfsmittel zählen:

  • Sicherheit vor Auslaufen
  • Langzeitige Geruchssicherheit
  • Hohe Aufnahmekapazität
  • Unauffälligkeit
  • Rücknässeschutz
  • Wirtschaftlichkeit
  • Schutz der Haut

Zu den Hilfsmitteln, die in der Inkontinenzversorgung eingesetzt werden, zählen ableitende Systeme wie Urinbeutel, Kondomurinale, Einmalkatheter, Beinbeuteltaschen, Fixierungen und weitere Katheterisierungs-Systeme. Außerdem gibt es absorbierende Systeme, z. B. die spezielle, anatomisch geformte Schutzeinlage Urimed® Daisy Plus mit Gelbildner, der den Urin in Gelform in der Saugschicht bindet und Rücknässen verhindert. Für Männer mit Stress- und Überlaufinkontinenz, bietet ein Penisfutteral (Urimed® Licodrop) dort Sicherheit, wo es erforderlich ist. Diese Schutzeinlagen können durch ihre anatomische Form im eng anliegenden Slip oder mit speziellen Fixierhöschen angenehm und unauffällig getragen werden.

Bei der Stuhlinkontinenz können beispielsweise elektrische Irrigationspumpen, wie die Irrimatic R zur rektalen Darmspülung zum Einsatz kommen.

Ein Hilfsmittel kann nur dann seinen Zweck erfüllen, wenn es sachgerecht angewendet wird. Hierzu ist es vorteilhaft, eine individuelle Fachberatung in Anspruch zu nehmen. Fachkompetente Unterstützung erhalten Sie in Sanitätshäusern oder Apotheken, die Ihnen auch entsprechende Testmuster zur Verfügung stellen können. Falls Sie sich darüber hinaus über spezielle Produkte von B. Braun zur Versorgung Ihrer Inkontinenzstörung informieren möchten oder Fragen dazu haben, können Sie gern unser Serviceteam kontaktieren.

Weitere Informationen und Hinweise zum Thema Inkontinenz finden sie im Ratgeber "Inkontinenz (k)ein Tabuthema" (PDF, 2,07 MB).

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