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| Überlaufinkontinenz |
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Bei der Überlaufinkontinenz liegt eine Störung der Entleerung der Harnblase vor, bei der es nicht möglich ist die Blase komplett zu entleeren (Inkontinenz bei chronischer Harnretention). Es bleibt Restharn in der Blase zurück. Die Überlaufinkontinenz geht dabei ohne Schmerzen einher.
Ursachen
- Blasenmuskelschwäche, z. B. durch Nervenschädigungen bei Diabetes oder anderen Erkrankungen
- Blockierung der Harnröhre durch z. B. Tumore oder Harnsteine
- Bei Männern z. B. Prostatavergrößerung
- Bei Frauen meist mangelnde Kontraktionsfähigkeit des Blasenmuskels
Symptome
- Häufiges Wasserlassen
- Abgeschwächter Harnstrahl bis hin zum tröpfchenweisen Urinabgang
- Schwierigkeiten bei der Blasenentleerung
Hilfsmittelarten
- Einmalkatheter
- Anatomisch geformte Vorlagen
- Tropfenfänger
- Fixierhosen
- Urinal-Kondome
- Beinbeutel
- Beinbeutelfixierung
- Bettbeutel
- Urinflaschen
- Saugende Bettschutzeinlagen
- Suprapubische Blasenverweilkatheter
- Transurethrale Blasenverweilkatheter
- Geschlossene Urindrainagesysteme
Therapiemöglichkeiten Die Behandlung erfolgt in Abhängigkeit der zugrunde liegenden Erkrankung.
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